FfJ Open Air in Wien, am Stephansplatz
Im Nebel und in den Stürmen der Zeit sprießt - wie Gras durch Asphalt - die Frage, was kommt auf uns zu?
Wie wird es weitergehen?
Fragezeichen über Fragezeichen.
Im Spannungsfeld der Erschütterungen, in der Flut der Ereignisse brauchen wir einen neuen Aufbruch, um in der Dürre des Alltags, in der Wüste des Daseins die Quelle wieder neu zu finden, die allein den unbändigen Durst nach Leben in uns zu stillen vermag.
Ich hoffe, dass auch durch die Lieder der CD "Seinetwegen" Menschen wieder neu oder zum ersten Mal auf diese Quelle stoßen.
2003 Konzert in Wien, mit Plamen Kanev, Keyboards
"Seinetwegen" bezieht sich auf die wichtigste Person im Himmel wie auf Erden: JESUS von Nazareth oder YESUHA, wie er von den messianischen Juden genannt wird.
Auch wenn viele nicht an ihn glauben, ihm gegenüber gleichgültig oder ablehnend sind, ändert das doch nichts an der Tatsache, dass es ohne ihn keine Hoffnung, keine Vergangenheit, keine Gegenwart und Zukunft gäbe - es gäbe auch keine Schöpfung und keinen Funken Leben. Diese Tatsache will ich musikalisch und kreativ zu Gehör bringen.
Die dringlichste Aufgabe hier und jetzt, sowie in Zukunft, besteht darin, den Fokus, die größte Aufmerksamkeit auf das Unsichtbare, auf das Unvergängliche zu richten.
Das Vergängliche nimmt - besonders im Alltag - gegenüber dem was in unserem Leben letztlich Ewigkeitswert hat, einen viel zu großen Raum und Stellenwert ein. Ich möchte dies in meinen Liedertexten verdeutlichen und dazu ermutigen, es an uns geschehen zu lassen, dass ER, der HERR allen Lebens, in uns die erste Liebe wird, den ersten Platz einnimmt und für immer und ewig beibehält. Diesen unermesslichen Reichtum kann das größte Guthaben auf einem Bankkonto dieser Welt nicht aufwiegen - um es mit den Worten der Schrift zu sagen: "Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber zuletzt sein Leben verliert? Womit will er es dann zurückkaufen?" (Markus 8, 36-37)
Joachim Orth, Pianist u. musikalischer Begleiter
"Macht seinen Namen überall bekannt! Verkündet allen Völkern, was er getan hat; sagt ihnen, wie unvergleichlich groß er ist. Singt und spielt zur Ehre des HERRN! Denn er hat gewaltige Taten vollbracht; das soll die ganze Welt erfahren." Diese Worte aus Jesaja 12, 4-5 geben klare Richtung und Anleitung, durch Lieder diesem Aufruf nachzukommen, um damit zu ermutigen und Licht in die um sich greifende Finsternis zu bringen. Mehr denn je brauchen wir heute Ermutigung und Auferbauung, aber vor allem SEINE Berührung, SEINEN Besuch von oben - oder besser: GOTTES Wohnen unter uns.
Was ich sagen will, singe ich
Da durch Lieder Inhalte viel besser und nachhaltiger ins Ohr und ins Herz dringen als durch gesprochene Worte, treffe ich immer wieder gerne die Entscheidung, das, was ich sagen will, zu singen.
Für mich war es ein stetiger Prozess zu begreifen und in der Folge auch zu praktizieren und zu leben, dass das Singen und Spielen ein vom HERRN gegebenes Geschenk ist, eine Gabe, die nicht zu Zwecken der eigenen Ehre und Eitelkeit und damit nicht zur Selbstdarstellung missbraucht werden darf. Lieder schreiben, singen und spielen sehe ich nicht als Hobby, als Liebhaberei und Spielwiese, sondern als wichtige Aufgabe, als einen unentbehrlichen Dienst auf der gleichen Ebene wie Predigen, Verkündigen, Lehren, Evangelisieren, etc.
Robert Holly, Lobpreis mit Kings Kids in Vorarlberg 1989
In der Schrift gibt es viele Aufforderungen, besonders in den Psalmen, den HERRN mit Liedern zu loben und zu preisen. Schon König David wusste um die Kraft des Lobpreises und ließ rund um die Uhr Lobpreisleiter, Sänger und Musiker ihren Dienst tun. Er tat es, weil er den HERRN liebte und als Folge erkannte, dass anhaltender Lobpreis die geistliche Atmosphäre und Landschaft einer ganzen Nation wirksam und nachhaltig verändern kann.